Drei Serien, unterschiedliche Materialien und vor allem unterschiedliche Eintauchtiefen. Damit die Heizpatrone in Ihren Speicher passt und ihn vollständig erwärmt, sollten Sie Leistung und Eintauchtiefe gemeinsam betrachten.
Die drei Serien unterscheiden sich vor allem in Material, Korrosionsschutz und Temperaturbereich – nicht nur in der Leistung.
Isolierte Ausführung für Pufferspeicher, Leistung 1,5–12 kW, Temperaturregler 34–85°C. Die wirtschaftliche Wahl mit dem größten Temperaturbereich.
Ebenfalls mit Isoliertrennung, zusätzlich mit hochwertiger Incoloy-825-Legierung für erhöhten Korrosionsschutz – empfohlen bei Speichern mit unterschiedlichen Metallen im Wasserkreislauf. Leistung 1,5–12 kW, 34–75°C.
Speziell für Warmwasserspeicher und Solaranlagen, Edelstahl, IP44. Niedrigerer Temperaturbereich 5–74°C, Leistung 2,0–9,0 kW.
Neben der Leistung ist die Eintauchtiefe das wichtigste Maß bei der Auswahl – sie entscheidet darüber, ob die Heizpatrone überhaupt in Ihren Speicher passt und ihn wirksam erwärmt.
Zu lang: Ragt die Patrone zu weit in den Speicher, stößt sie an die gegenüberliegende Wand und kann nicht montiert werden oder wird beschädigt.
Zu kurz: Wird zu wenig Wasser erfasst, dauert das Aufheizen länger und das Heizelement kann bei niedrigem Wasserstand teilweise trockenlaufen.
Nicht beheizter Teil einplanen: Zwischen Anschlussgewinde und Heizelement liegt ein nicht beheizter Abschnitt – 130 mm bei HP/HPZ, 150 mm bei HPD. Dieser zählt zur Gesamtlänge, nicht zur Eintauchtiefe.
Speicherdurchmesser messen: Vergleichen Sie die Eintauchtiefe mit dem Innendurchmesser Ihres Speichers an der Position der Anschlussmuffe – so vermeiden Sie Kollisionen mit der Speicherwand.
Temperaturregler 34°C bis 85°C · Nicht beheizter Teil 130 mm.
Temperaturregler 34°C bis 75°C · Nicht beheizter Teil 130 mm.
Temperaturregler 5°C bis 74°C · Nicht beheizter Teil 150 mm.
HP und HPZ sind beide mit Isoliertrennung gegen galvanische Korrosion ausgestattet. HPZ verwendet zusätzlich die hochwertige Incoloy-825-Legierung für erhöhten Korrosionsschutz. HPD ist eine Edelstahlausführung speziell für Warmwasserspeicher und Solaranlagen mit niedrigerem Temperaturbereich.
Die Eintauchtiefe bestimmt, wie tief die Heizpatrone in den Speicher hineinragt. Ist sie zu lang, stößt sie im Speicher an die gegenüberliegende Wand; ist sie zu kurz, wird nicht genügend Wasser erwärmt oder das Heizelement liegt teilweise trocken.
Messen Sie den Innendurchmesser des Speichers an der Position der Anschlussmuffe. Die Eintauchtiefe sollte so gewählt werden, dass die Patrone möglichst vollständig vom Wasser umgeben ist, ohne die gegenüberliegende Speicherwand zu berühren.
Alle drei Serien sind grundsätzlich PV-geeignet. Für Pufferspeicher wird meist HP oder HPZ verwendet, für reine Warmwasserspeicher mit Solareinbindung eignet sich häufig die HPD-Serie.
Der nicht beheizte Teil ist der Abschnitt der Patrone zwischen Anschlussgewinde und Beginn des Heizelements. Er beträgt bei HP und HPZ 130 mm und bei HPD 150 mm und muss bei der Gesamtlänge mit eingeplant werden.