Die einfache Erklärung: Wie das Heizmodul HZMOD funktioniert, wofür es gedacht ist und für wen sich die Nachrüstung lohnt.
Im Kern ist das Heizmodul ein elektrischer Durchlauferhitzer für die Heizungsanlage: Wasser fließt hindurch und wird dabei erwärmt – ganz ohne eigenen Speichertank.
Ein massives 60 × 60 mm Vierkantrohr mit zwei seitlich aufgeschweißten DN25-Stutzen. Im Inneren sitzt der Heizstab, außen sorgt eine 30 mm PU-Hartschaum-Isolierung (λ = 0,035 W/mK) für geringe Wärmeverluste.
Heizungswasser durchströmt das Modul über die DN25-Anschlüsse. Der Heizstab wandelt Strom direkt in Wärme um, ein Reglerthermostat hält die Temperatur zwischen 30–85 °C, ein Sicherheitstemperaturbegrenzer schaltet bei 110 °C zum Schutz ab.
Diese drei Begriffe werden oft verwechselt, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben im Heizsystem.
| Kriterium | Heizmodul HZMOD | Heizkessel | Heizstab im Speicher |
|---|---|---|---|
| Energiequelle | Strom, v. a. PV-Überschuss | Öl, Gas, Holz, Pellet | Strom |
| Einbauort | Nachrüstbar im Rohrsystem | Zentrale Heizzentrale | Fest im Speicher verbaut |
| Hauptaufgabe | Zusatzwärme, Rücklaufanhebung, PV-Nutzung | Hauptwärmequelle | Meist nur Warmwasser |
| Regelung | Externer PV-/Energieregler + Thermostat | Kesseleigene Steuerung | Einfacher Thermostat |
Kurz gesagt: Das Heizmodul ersetzt keinen Heizkessel, sondern ergänzt eine bestehende Anlage gezielt dort, wo zusätzliche oder flexible Wärme gebraucht wird.
Das Heizmodul HZMOD passt sich unterschiedlichen Anforderungen an – ob Neubau oder Nachrüstung.
Überschüssige Solarenergie direkt in Wärme umwandeln – statt einspeisen.
Reduziert die Temperaturspreizung und verbessert die Effizienz der Heizquelle.
Unterstützt Heizkessel oder Wärmepumpen bei Spitzenlasten.
Schnelle Wärme bei Ausfall der Hauptanlage – sofort einsatzbereit.
Entlastet das System in sehr kalten Perioden effektiv.
Ideal für Gartenhäuser, Tiny Houses, Werkstätten und Ferienobjekte.
Es wandelt elektrische Energie über einen integrierten Heizstab direkt in Wärme um und gibt diese an das durchfließende Heizungswasser ab – ähnlich einem Durchlauferhitzer, nur für die Heizungsanlage statt fürs Duschwasser.
Nein. Es ergänzt eine bestehende Heizungsanlage, ersetzt aber keinen Heizkessel als Hauptwärmequelle. Es dient zur Zusatzwärme, Rücklaufanhebung oder PV-Überschussnutzung.
Ein einfacher Heizstab wird meist fest im Speicher verbaut und deckt oft nur die Warmwasserbereitung ab. Das Heizmodul ist ein eigenständiges, nachrüstbares Modul im Rohrsystem mit DN25-Anschlüssen, integriertem Thermostat und Sicherheitstemperaturbegrenzer.
Das Heizmodul kann eine Wärmepumpe an sehr kalten Tagen sinnvoll als Zusatzheizung entlasten oder überschüssigen PV-Strom nutzen, der sonst kaum vergütet eingespeist würde. Zwingend notwendig ist es nicht, aber je nach Anlage kann es Effizienzvorteile bringen.
Nein. Das Heizmodul verfügt über eine elektrochemische Isolation, die Korrosion im angeschlossenen Speicher zuverlässig verhindert.
Es kann in nahezu allen wasserführenden Heizsystemen eingesetzt werden, zum Beispiel in Pufferspeichern, Kombispeichern, Fußbodenheizungen, Heizkörperanlagen oder Brauchwasseranwendungen.
Diese Themen bauen direkt auf den Grundlagen auf.