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Grundlagen

Was ist ein Heizmodul – und brauche ich eins?

Die einfache Erklärung: Wie das Heizmodul HZMOD funktioniert, wofür es gedacht ist und für wen sich die Nachrüstung lohnt.

60×60 mm Vierkantrohr
DN25 Anschlussstutzen
1,5–12 kW Leistungsstufen
IP54 Schutzart
Heizmodul HZMOD – kompaktes elektrisches Heizmodul zur Nachrüstung
CE-konform GPSR geprüft Nachrüstbar Fachberatung inklusive
Funktionsweise

So funktioniert das Heizmodul

Im Kern ist das Heizmodul ein elektrischer Durchlauferhitzer für die Heizungsanlage: Wasser fließt hindurch und wird dabei erwärmt – ganz ohne eigenen Speichertank.

Der Aufbau

Ein massives 60 × 60 mm Vierkantrohr mit zwei seitlich aufgeschweißten DN25-Stutzen. Im Inneren sitzt der Heizstab, außen sorgt eine 30 mm PU-Hartschaum-Isolierung (λ = 0,035 W/mK) für geringe Wärmeverluste.

Der Ablauf

Heizungswasser durchströmt das Modul über die DN25-Anschlüsse. Der Heizstab wandelt Strom direkt in Wärme um, ein Reglerthermostat hält die Temperatur zwischen 30–85 °C, ein Sicherheitstemperaturbegrenzer schaltet bei 110 °C zum Schutz ab.

Abgrenzung

Heizmodul, Heizkessel oder Heizstab – wo liegt der Unterschied?

Diese drei Begriffe werden oft verwechselt, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben im Heizsystem.

KriteriumHeizmodul HZMODHeizkesselHeizstab im Speicher
EnergiequelleStrom, v. a. PV-ÜberschussÖl, Gas, Holz, PelletStrom
EinbauortNachrüstbar im RohrsystemZentrale HeizzentraleFest im Speicher verbaut
HauptaufgabeZusatzwärme, Rücklaufanhebung, PV-NutzungHauptwärmequelleMeist nur Warmwasser
RegelungExterner PV-/Energieregler + ThermostatKesseleigene SteuerungEinfacher Thermostat

Kurz gesagt: Das Heizmodul ersetzt keinen Heizkessel, sondern ergänzt eine bestehende Anlage gezielt dort, wo zusätzliche oder flexible Wärme gebraucht wird.

Einsatzbereiche

Flexibel, sicher, zukunftsfähig

Das Heizmodul HZMOD passt sich unterschiedlichen Anforderungen an – ob Neubau oder Nachrüstung.

PV-Strom nutzen

Überschüssige Solarenergie direkt in Wärme umwandeln – statt einspeisen.

Rücklaufanhebung

Reduziert die Temperaturspreizung und verbessert die Effizienz der Heizquelle.

Pufferspeicher laden

Unterstützt Heizkessel oder Wärmepumpen bei Spitzenlasten.

Notheizung

Schnelle Wärme bei Ausfall der Hauptanlage – sofort einsatzbereit.

Wärmepumpen-Zusatz

Entlastet das System in sehr kalten Perioden effektiv.

Kleine Gebäude

Ideal für Gartenhäuser, Tiny Houses, Werkstätten und Ferienobjekte.

Zielgruppen

Für wen lohnt sich ein Heizmodul?

PV-Anlagenbesitzer mit regelmäßigem, ungenutztem Überschuss
Wärmepumpen-Nutzer, die an sehr kalten Tagen Zusatzwärme brauchen
Besitzer älterer Kessel mit Rücklaufanhebungs-Bedarf
Betreiber kleiner Gebäude – Werkstatt, Tiny House, Ferienhaus
Haushalte mit Batteriespeicher oder dynamischem Stromtarif
Alle, die eine einfache Nachrüstlösung ohne großen Umbau suchen

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FAQ

Häufige Fragen zu den Grundlagen

Was genau macht ein Heizmodul?

Es wandelt elektrische Energie über einen integrierten Heizstab direkt in Wärme um und gibt diese an das durchfließende Heizungswasser ab – ähnlich einem Durchlauferhitzer, nur für die Heizungsanlage statt fürs Duschwasser.

Ersetzt das Heizmodul meinen Heizkessel?

Nein. Es ergänzt eine bestehende Heizungsanlage, ersetzt aber keinen Heizkessel als Hauptwärmequelle. Es dient zur Zusatzwärme, Rücklaufanhebung oder PV-Überschussnutzung.

Wie unterscheidet es sich von einem normalen Heizstab im Pufferspeicher?

Ein einfacher Heizstab wird meist fest im Speicher verbaut und deckt oft nur die Warmwasserbereitung ab. Das Heizmodul ist ein eigenständiges, nachrüstbares Modul im Rohrsystem mit DN25-Anschlüssen, integriertem Thermostat und Sicherheitstemperaturbegrenzer.

Brauche ich das überhaupt, wenn ich schon eine Wärmepumpe habe?

Das Heizmodul kann eine Wärmepumpe an sehr kalten Tagen sinnvoll als Zusatzheizung entlasten oder überschüssigen PV-Strom nutzen, der sonst kaum vergütet eingespeist würde. Zwingend notwendig ist es nicht, aber je nach Anlage kann es Effizienzvorteile bringen.

Besteht Korrosionsgefahr im Pufferspeicher?

Nein. Das Heizmodul verfügt über eine elektrochemische Isolation, die Korrosion im angeschlossenen Speicher zuverlässig verhindert.

Für welche Heizsysteme eignet sich das Heizmodul?

Es kann in nahezu allen wasserführenden Heizsystemen eingesetzt werden, zum Beispiel in Pufferspeichern, Kombispeichern, Fußbodenheizungen, Heizkörperanlagen oder Brauchwasseranwendungen.

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