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Kosten & Wirtschaftlichkeit

Was kostet das Heizmodul HZMOD – und lohnt sich die Anschaffung?

Anschaffungskosten, Stromverbrauch, Amortisation, Förderung und Wartung – alle Zahlen und Fakten, die Sie für eine fundierte Entscheidung brauchen.

ab 377,19 € Einstiegspreis
1,5–12 kW Leistungsstufen
weitgehend wartungsfrei im Betrieb
2 Tage Lieferzeit
Heizmodul HZMOD – kompaktes PV-Heizmodul zur Nutzung von Solarstromüberschuss
CE-konform GPSR geprüft Made-for-PV Fachberatung inklusive
Anschaffungskosten

Was kostet das Heizmodul in der Anschaffung?

Der Preis richtet sich nach Leistungsstufe, Spannung und Ausstattung (mit/ohne Pumpe, Eintauchtiefe). Die HZMOD-Serie deckt Anwendungen von der kleinen Werkstatt bis zum Mehrfamilienhaus ab.

KriteriumSpanne
Leistungsstufen1,5 / 2,5 / 3,0 / 4,5 / 6,0 / 7,5 / 9,0 / 12,0 kW
Einstiegspreisab 377,19 € inkl. MwSt. (kleinste Leistungsstufe, Basisausstattung)
Beispiel 1,5 kW, Ausführung mit Zubehör572,04 € inkl. MwSt.
Versandversandkostenfrei innerhalb Deutschlands
Zubehöroptional mit Umwälzpumpe, Preisaufschlag je nach Modell

Der exakte Preis Ihrer gewünschten Konfiguration wird im Produktkonfigurator angezeigt. Höhere Leistungsstufen (bis 12 kW) liegen entsprechend über dem Einstiegspreis.

Betriebskosten

Wie hoch sind die laufenden Stromkosten?

Das entscheidet in erster Linie eine Frage: Läuft das Heizmodul mit PV-Überschuss oder mit Netzstrom?

Betrieb mit PV-Überschuss

Hier fallen keine zusätzlichen Stromkosten an – Sie nutzen Energie, die sonst kaum vergütet ins Netz eingespeist würde (aktuell einige Cent/kWh Einspeisevergütung). Die "Opportunitätskosten" sind entsprechend gering.

Betrieb mit Netzstrom

Bei Bezug aus dem Netz gilt der reguläre Haushaltsstrompreis, der Mitte 2026 im Schnitt bei ca. 31–37 ct/kWh liegt. Ein 1,5-kW-Modul verursacht bei Volllast rechnerisch ca. 0,47–0,56 €/Betriebsstunde.

Strompreise variieren je nach Anbieter, Region und Vertragsart. Die genannten Werte sind Richtwerte auf Basis von Marktdaten (Stand Juli 2026) und dienen der Orientierung, nicht einer verbindlichen Kostenzusage.

Amortisation

Rechenbeispiel: Wann rechnet sich das Heizmodul?

Ein vereinfachtes Beispiel für einen Haushalt mit PV-Anlage, der bislang überschüssigen Strom größtenteils einspeist.

Beispielrechnung – 1,5 kW Heizmodul

Angenommene Werte: 900 kWh ungenutzter PV-Überschuss/Jahr, Einspeisevergütung 8 ct/kWh, Ersatz für Warmwasserstrom zu 32 ct/kWh
Anschaffungskosten (inkl. Installation, geschätzt)ca. 700–900 €
Bisheriger Ertrag aus Einspeisung (900 kWh × 8 ct)72 €/Jahr
Eingesparte Warmwasser-/Heizkosten (900 kWh × 32 ct)288 €/Jahr
Rechnerischer Vorteil pro Jahr≈ 216 €

Beispielrechnung – Vergleich zur Gasheizung

Angenommene Werte: 900 kWh Wärmebedarf, Gaspreis ø 11,6 ct/kWh (Bestandskundentarif, Stand Juli 2026), Kesselwirkungsgrad ca. 92 %
Gasverbrauch für 900 kWh Nutzwärme (900 ÷ 0,92)≈ 978 kWh
Kosten bei Gasheizung (978 kWh × 11,6 ct)≈ 113 €/Jahr
Kosten bei Heizmodul mit PV-Überschuss (entgangene Einspeisevergütung, 900 kWh × 8 ct)≈ 72 €/Jahr
Rechnerischer Vorteil ggü. Gas pro Jahr≈ 41 €

Dies sind vereinfachte, illustrative Rechenbeispiele und keine Wirtschaftlichkeitsgarantie. Die verwendeten Strom- und Gaspreise beziehen sich auf den aktuellen Stand (Juli 2026) und können sich ändern. Die tatsächlichen Werte hängen zudem von PV-Überschussmenge, Kesselwirkungsgrad, Nutzungsverhalten und Installationskosten im Einzelfall ab. Für eine verbindliche Berechnung empfehlen wir eine individuelle Beratung, z. B. durch einen Energieberater.

Förderung & Steuern

Gibt es eine Förderung für das Heizmodul?

Kurz gesagt: für den PV-Heizstab selbst gibt es aktuell keine direkte BAFA-Förderung. Es gibt aber zwei Ansatzpunkte, die sich lohnen können.

Handwerkerleistungen steuerlich absetzen

Die Lohnkosten für die fachgerechte Installation lassen sich unter Umständen über § 35a EStG steuerlich geltend machen (20 % der Lohnkosten, max. 1.200 €/Jahr). Material- und Gerätekosten sind davon ausgenommen. Sprechen Sie dies mit Ihrem Steuerberater ab.

Förderung im Rahmen einer Pufferspeicher-Erneuerung

Wird im gleichen Zug ein neuer, förderfähiger Pufferspeicher (Effizienzklasse A/A+) samt hydraulischem Abgleich eingebaut, kann dies über die BEG-Heizungsoptimierung mit 15–20 % bezuschusst werden – das Heizmodul selbst ist davon nicht umfasst.

Hinweis: Fördervoraussetzungen ändern sich regelmäßig. Bitte prüfen Sie den aktuellen Stand direkt bei der BAFA oder lassen Sie sich unabhängig beraten. Diese Angaben ersetzen keine Steuer- oder Förderberatung.

Wartung & Lebensdauer

Wie wartungsintensiv ist das Heizmodul?

Das HZMOD ist auf einen langlebigen, wartungsarmen Betrieb ausgelegt.

Weitgehend wartungsfrei – Prüfung im Rahmen der regulären Heizungswartung ausreichend
Heizstab ist bei Bedarf einzeln austauschbar
Elektrochemische Isolation verhindert Korrosion im Speicher
Robuste IP54-Bauweise für den Dauerbetrieb im Heizraum
Sicherheitstemperaturbegrenzer schützt vor Folgeschäden
Geeignet für Heizungswasser inkl. üblicher Frost-/Korrosionsschutzmittel

Bereit, PV-Überschuss in echte Ersparnis zu verwandeln?

Konfigurieren Sie Ihr Heizmodul passend zu Ihrer Anlage – oder lassen Sie sich unverbindlich beraten.

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Fragen? Rufen Sie uns an: 035322 130790

FAQ

Häufige Fragen zu Kosten & Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich das Heizmodul finanziell?

In der Regel ja, sofern regelmäßig ungenutzter PV-Überschuss vorhanden ist – dieser wird sonst nur gering vergütet. Ohne PV-Überschuss ist der Betrieb mit Netzstrom teurer und eher für Zusatz-/Notheizfälle sinnvoll.

Wie schnell amortisiert sich die Anschaffung?

Je nach PV-Überschussmenge und Strompreis sind in typischen Fällen 3–5 Jahre realistisch. Die genaue Zeit hängt stark vom individuellen Verbrauchs- und Erzeugungsprofil ab.

Gibt es eine staatliche Förderung?

Für den PV-Heizstab selbst aktuell nicht direkt über die BAFA. Möglich sind steuerliche Absetzbarkeit der Installationsleistung sowie Förderung im Kontext einer geförderten Pufferspeicher-Erneuerung.

Was kostet der Betrieb ohne PV-Anlage?

Dann gilt der reguläre Strompreis (Mitte 2026 ca. 31–37 ct/kWh). Der Dauerbetrieb ohne PV lohnt sich meist nur als Übergangs-, Zusatz- oder Notlösung, nicht als Hauptheizquelle.

Ist das Heizmodul wartungsintensiv?

Nein, es ist weitgehend wartungsfrei. Eine Sichtprüfung im Rahmen der jährlichen Heizungswartung wird empfohlen.

Wie lange hält der Heizstab, und was kostet ein Austausch?

Die Lebensdauer hängt u. a. von Wasserqualität und Betriebsstunden ab. Der Heizstab ist als Verschleißteil einzeln austauschbar, was die Reparaturkosten im Vergleich zum Komplettaustausch deutlich reduziert.

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